Simulation von Werkstoffverarbeitungsprozessen

Das MCL führt verschiedene Forschungsprojekte mit dem Fokus auf Prozesskettensimulation durch und bietet Ihnen die Simulation von Wärmebehandlungs- und Umformprozessen auch als Dienstleistung an.

Der Herstellungsprozess eines Bauteils, wie etwa die Wärmebehandlung oder die Umformung, hat in vielen Fällen eine große Auswirkung auf das Verhalten des Bauteils im Einsatz. Wichtiges Ziel der Prozesskettensimulation ist es, Informationen über die Änderung der Geometrie, der chemischen Zusammensetzung, der Verteilung von Härte, Gefüge und Eigenspannungen sowie allenfalls über Vorschädigung zu erlangen.

Seit Jahren bildet die Belastungsanalyse und Lebensdauersteigerung von Werkzeugen (Umformwerkzeuge, Druckgussformen und Formrahmen, etc.) einen Schwerpunkt im MCL. Wir unterstützen Sie gerne durch FE-Analysen von Werkzeugen und erarbeiten gemeinsam mit Ihnen eine Optimierungsstrategie bezüglich Geometrie, Materialwahl und der Parameter des Herstellungsprozesses.

Lokale Schädigung einer Druckgussform
Lokale Schädigung einer Druckgussform
Bainitverteilung in einem Werkzeug
Bainitverteilung in einem Werkzeug
Rissbildung beim Biegen beschichteter Bleche
Rissbildung beim Biegen beschichteter Bleche
  • Wärmebehandlung (WBH)
    • Gefüge- und Härteverteilung
    • Eigenspannungen
    • Verzug
  • Diffusionsrechnung
    • thermomechanische Oberflächenbehandlungen
      (Nitrieren, Aufkohlen, etc.)
    • Berechnung von Konzentrationsverteilungen
  • Umformen
    • Machbarkeitsanalysen
    • Vorschädigung durch Umformprozesse
    • Verdichten von pulvermetallurgisch hergestellten Bauteilen
  • Werkzeugbelastung und Lebensdauersteigerung
    • Umformwerkzeuge
    • Gussformen und Formrahmen
    • Bohrer
    • etc.

Ansprechpartner

Dr. Werner Ecker
+43 3842 45922-26
simulation@mcl.at