Newsbeitrag

2011 Richard J. Fruehan Award für Prf. Dr. Christian Bernhard und Dr. Robert Pierer

Zum 6. Mal wurde heuer der Richard J. Fruehan Award for Best Paper von der AIST Metallurgy Technology Division vergeben.

Dieser Preis wurde im Jahre 2005 zu Ehren von Dr. Richard J. Fruehan, Lehrer und Wissenschaftler an der Carnegie Melon University in Pittsburgh, dessen Hingebung für seine Studenten und die Stahl Industrie in unzähligen technischen Publikationen dokumentiert ist, gestiftet. Der Award wird von dem AIST Metallurgy - Processing, Products and Applications Technology Komittee jedes Jahr an das beste Paper verliehen.

Dieses Jahr erhielten diesen Award Dr. Robert Pierer und Prof. Dr. Christian Bernhard für die Einbringung Ihres Papers "The Nature of Internal Defects in Continuously Cast Steel and their Impact on Final Product Quality" bei der AISTech Conference 2010 in Pittsburgh.

Prof. Dr. Christian Bernhard ist am Lehrstuhl für Metallurgie der Montanuniversität Leoben Leiter der Arbeitsgruppe "Continous Coating: Metallurgy and Materials" und arbeitet an folgenden COMET Projekten:

  • A3.1 - "In-situ observation of metallurgical processes by means of High-Temperature Laser Scanning Confocal Microscop"
  • A4.1 - "Characterisation of phase transformation and damage during the solidification of steel"

Dr. Robert Pierer ist seit 2008 als Post Graduate am Lehrstuhl für Metallurgie und arbeitet an folgendem COMET Projekt:

  • A4.1 - "Characterisation of phase transformation and damage during the solidification of steel"

In ihrem Paper behandeln Sie das Thema der Heißrissbildung beim Stranggießen von Stahl. Im Besonderen wurde in dieser Arbeit der Mechanismus der Heißrissbildung völlig neu dargestellt und die Erscheinungsform von so genannten Heißrissseigerungen beschrieben. Die Arbeit zeigt außerdem, dass nicht nur offene Heißrisse, sondern im Speziellen auch Heißrissseigerungen die Produktqualität beeinflussen können und damit die Notwendigkeit der Formulierung und Entwicklung von Kriterien bzw. Vorhersagemodellen, welche die Bildung letzterer beschreiben können.