Newsbeitrag

Presseinformation Innovation par Excellence: Entwicklungsvorsprung "Made in Styria"

Die steirischen Kompetenzzentren MCL und VIRTUAL VEHICLE beschreiten neue Stufen der Werkstoff- und Fahrzeugentwicklung mit Projektvolumina in der Höhe von € 175 Mio. für die kommenden 5 Jahre.

Graz - 4.6.2012 - Gemeinsam gestalten die beiden großen K2 Kompetenzzentren MATERIALS CENTER LEOBEN (MCL) und VIRTUAL VEHICLE in der Steiermark die Zukunft der Werkstoff- und Fahrzeugentwicklung zusammen mit ihren internationalen und hochkarätigen Forschungs- und Industriepartnern. Beide Forschungskraftwerke arbeiten an Innovationen "Made in Styria", welche einen Wettbewerbsvorsprung der steirischen und österreichischen Forschung und Industrie sichern. Im internationalen Wettbewerb bedeutet die Arbeit der beiden Kompetenzzentren eine Differenzierung des Standortes Steiermark und Österreich durch Innovation und High-Tech Know-how, was sich in der Industrie einer starken und weiter wachsenden Nachfrage erfreut. Die Projektvolumina der beiden großen Kompetenzzentren in einer Größenordnung von gesamt € 175 Mio. sind nach einer erfolgreichen Evaluierung für die kommenden Jahre gesichert.

Steiermark als Innovationsland

Die steirischen Kompetenzzentren sind DER Innovationsmotor dieses Landes. Sie betreiben Anwendungsforschung im internationalen Spitzenfeld und geben der gesamten Wirtschaft wichtige Impulse. Hier werden die Grundlagen und Ideen der Produkte von morgen entwickelt.

Der exzellente Transfer von Wissenschaft und Wirtschaft manifestiert sich in den Erfolgen beim COMET-Programm des Bundes: Mit 19 von insgesamt 45 Kompetenzzentren ist die Steiermark das deutlich stärkste Bundesland in diesem Förderungsprogramm, in dem Wirtschaft und Wissenschaft gemeinsam Forschungsprojekte auf höchstem Niveau abwickeln.

F&E Quote von 4,3%

Mit einer Forschungs- und Entwicklungsquote von 4,3% ist die Steiermark das Innovationsland Nummer eins in Österreich und liegt in Europa gemeinsam mit Regionen wie Nord-Finnland, Süd-Schweden, der Region Kopenhagen oder Baden-Württemberg an der Spitze. Wesentlich zu dieser Entwicklung beigetragen hat der Erfolg bei den Kompetenzzentren: Wissenschaft und Wirtschaft ziehen in der Steiermark an einem Strang, um mit gebündelten Kräften bestmögliche Leistungen mit hohem Anwendungspotenzial zu erzielen. Unterstützt wird dieses Erfolgskonzept vom Wirtschaftsressort des Landes Steiermark: Landesrat Buchmann hat die Weichen für diese Entscheidung bereits Anfang 2006 gestellt, als das Land Steiermark auf seinen Antrag hin den Grundsatzbeschluss gefasst hat, das neue Kompetenzzentren-Programm des Bundes, COMET - Competence Centers für Excellent Technologies, in den nächsten Jahren mit insgesamt 100 Millionen Euro zu unterstützen. Kompetenzzentren sind als ideale Verbindung von Wissenschaft und Wirtschaft die perfekten Treiber für die Umsetzung der neuen Wirtschaftsstrategie 2020 des Landes Steiermark - "Wachstum durch Innovation".

Statements

Dr. Christian Buchmann, Wirtschaftslandesrat Steiermark: "Die Steiermark hat mit 4,3% die höchste regionale Forschungs- und Entwicklungsquote Österreichs und spielt in der Top-Liga der Regionen Europas. Wesentlicher Faktor für diesen hohen Innovationsgrad ist die herausragende Qualität der Zusammenarbeit von Wirtschaft und Wissenschaft. Dies bildet auch die Basis für die Erfolge im COMET-Programm, wo die Steiermark vom Start weg mit den beiden K2- Zentren MCL und VIRTUAL VEHICLE reüssieren konnte. MCL und VIRTUAL VEHICLE starten nun erfolgreich in die zweite Phase und haben das Ziel, noch größere internationale Strahlkraft zu erreichen."

Dr. Henrietta Egerth, Geschäftsführerin der FFG: "Das Förderprogramm COMET ist eine Erfolgsgeschichte für sich, vor allem in der Steiermark. COMET-Zentren gelten im Allgemeinen als Wissensdrehscheibe zwischen Industrie und Forschung. Sowohl das Grazer K2 Kompetenzzentrum VIRTUAL VEHICLE als auch das K2 Kompetenzzentrum im Material Center Leoben sind dabei sehr gute Beispiele in Österreich. Beide Zentren weisen eine starke Vernetzung zwischen Industrie- und Forschungspartnern auf. Zudem agieren Sie als Multiplikatoren für die traditionellen Stärkefelder in der Steiermark und liefern wertvolle Beiträge zur Entwicklung von Fahrzeugkonzepten und Materialtechnologien der Zukunft."

In Kompetenzzentren bündeln Wissenschaft und Wirtschaft ihre Kräfte, um bestmögliche Ergebnisse mit unmittelbarer Anwendungsrelevanz zu erzielen. "Die TU Graz liegt mit der hohen Zahl ihrer Beteiligungen im österreichweiten Spitzenfeld und ist stolz, Teil und Treiber dieser Erfolgsgeschichte zu sein", erklärt Harald Kainz, Rektor der TU Graz.
Die TU Graz ist an beiden der heute präsentierten Großforschungszentren beteiligt: am VIRTUAL VEHICLE, das auch an der TU Graz beheimatet ist, und am Materials Center Leoben (MCL). "Kompetenzzentren stellen eine Symbiose dar, von der alle profitieren: Universität und Unternehmen." Von der TU Graz kommen Know-how sowie hoch qualifizierte Arbeitskräfte. Sie stellt zudem wissenschaftliche Infrastruktur wie Prüfstände, Labors und Werkstätten zur Verfügung. Die Unternehmen kennen die Ansprüche und Bedürfnisse der Kundinnen und Kunden " Wissen, das wiederum in eine moderne Lehre einfließt und so den Studierenden zugutekommt. "Gemeinsam produzieren wir Wissen "am Puls der Zeit" mit gleichzeitigem Fokus auf den Markt", so Kainz. Die Bilanz beeindruckt: Das Jahresvolumen von Projekten der TU Graz mit Kompetenzzentren liegt im zweistelligen Millionenbereich.

Magn. Univ. Prof. Dr. Wilfried Eichlseder, Montanuniversität Leoben: "Als Miteigentümer des MCL freut uns die positive Evaluierung und die damit verbundene finanzielle Absicherung des K2 COMET Projektes besonders. Diese Entwicklung beweist, dass das Konzept der Kompetenzzentren als Bindeglied zwischen wissenschaftlicher Forschung und wirtschaftlicher Aufgabenstellung strategisch richtig ist."

Geschäftsführer Matthias Koch, Siemens: "Innovationen sind der Grundstein des weltweiten Erfolges von Siemens, daher richten wir unsere Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten eng an unserer Geschäftsstrategie aus. Die führenden steirischen Forschungseinrichtungen wie das VIRTUAL VEHICLE, woran Siemens mit 12 % beteiligt ist, aber auch das MCL sind daher wichtige Partner."

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