Erfolge

Das MCL wurde 1999 als „Werkstoffkompetenzzentrum Leoben“, mit der Zielsetzung gegründet, das materialwissenschaftliche Know-how der Eigentümer und Forschungspartner anwendungsorientiert zu bündeln und der Industrie und Wirtschaft über gemeinsame Forschungs- und Entwicklungsprojekten zur Verfügung zu stellen.
Das MCL kann dabei mit seinen Partner auf wesentliche Erfolge blicken:
Kplus-Zentrum
Von 1999 bis 2007 wurden mit Kplus-Projekten die Arbeitsgebiete Grundlagen und Methoden, Modellierung und Simulation, Pulvertechnik, Funktions- und nanostrukturierte Werkstoffe, Fügetechnik und Oberflächentechnik aufgebaut und ein Projektvolumen von ca. € 33 Mio. € umgesetzt.
COMET K2 Zentrum MPPE - Phase I
MCL und seine Unternehmens- und Forschungspartner haben in der ersten COMET Ausschreibung den Zuschlag für eines von drei K2-Zentren österreichweit erhalten. Das COMET K2 Zentrum MPPE zielt auf eine verstärkte internationale Ausrichtung ab und verfügt über ein Forschungsvolumen von 53 Mio. EURO im Zeitraum von 2008 bis 2012 (Verlängerungsmöglichkeit bis 2017).
COMET K2 Zentrum MPPE - Phase II
Das Forschungsprogramm „MPPE – Integrierte Werkstoff-, Prozess und Produktentwicklung“ wurde für die zweite Phase von 2013 bis 2017 mit einem Projektvolumen von € 59,5 Mio. und einer Förderquote von 55% verlängert.
Die Zielsetzung besteht darin, mittels Innovationen die Unternehmen in Ihrer Wettbewerbsfähigkeit zu unterstützen. Werkstoffe im Bereich Stahl, Werkzeugstahl, Nichteisenmetalle, Keramik sowie Feuerfestmaterialien und Werkstoffen der Elektronik sowie zugehörige Herstellverfahren sind Querschnittsthemen für einen großen und relevanten Wirtschaftsbereich.
MCL Laboratorien und Simulationsbereich
Das MCL verfügt über moderne Laboratorien für Struktur- und Gefügeuntersuchungen, mechanische Prüfung, chemische und physikalische Prüfung sowie Oberflächen- und Wärmebehandlung, deren Leistungen den Unternehmenspartnern und wissenschaftlichen Partner angeboten werden.
Der Simulationsbereich konzentriert sich unter anderem auf Finite Elemente Analysen mit nichtlinearem elastisch-(visko)plastischem Materialverhalten bei zyklischer Belastung, auf bruchmechanische Analysen, auf die Modellierung von Kontaktschädigung und auf die Simulation wichtiger Fertigungsprozesse.
Wissenschaftliche Arbeit
Durch die Forschungsprojekte konnten gemeinsam mit den Forschungspartnern Grundlagen für die Entwicklung neuer Werkstoffe, verbesserter Fertigungsprozesse und neuer Bauteile entwickelt werden. Die Ergebnisse der Forschungstätigkeit der letzten zehn Jahre wurden in ca. 1.550 Publikationen und Konferenzbeiträgen, ca. 110 Diplomarbeiten und ca. 80 Dissertationen publiziert.
Prozess- u. Produktinnovationen
Durch die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten ist es unseren Unternehmenspartnern gelungen, wesentliche Produkt- und Verfahrensinnovationen in den Bereichen Metallproduktion, Werkstoffverarbeitung, Werkzeugtechnik, Beschichtungstechnik und elektrische/elektromechanische Komponenten zu erzielen und technologisch eine international führende Position zu erreichen.










