Werkstoff- und Verarbeitungstechnologien zum Nutzen unserer Kunden

MCL ist ein international positioniertes Forschungsunternehmen spezialisiert auf Werkstoffe, Herstell- und Verarbeitungsprozesse sowie innovative Werkstoffanwendung. Der Werkstofffokus liegt bei metallischen Werkstoffen, keramischen Werkstoffen und deren Verbunden.

Das Leistungsangebot des MCL umfasst Forschungs- und Entwicklungsvorhaben mit Partnern aus der Wirtschaft im Rahmen kooperativer Forschungs- und Entwicklungsprojekte sowie ein umfangreiches Dienstleistungsangebot.

MCL ist Teil eines Netzwerkes von wissenschaftlichen Partnern und Unternehmenspartnern aus Branchen mit werkstoffbasierten Innovationen, deren Kompetenzen sich entlang der gesamten Wertschöpfungskette verteilen. MCL ist weiters Trägerinstitution und Forschungspartner des COMET K2 Kompetenzzentrums MPPE – „Materials-, Process- and Product-Engineering“ und verfügt damit über beste Voraussetzungen zur Lösung komplexer Forschungs- und Entwicklungsaufgaben.

Am MCL arbeiten etwa 150 bestens ausgebildete Mitarbeiter ihm Rahmen kooperativer Forschungs- und Entwicklungsprojekte gemeinsam mit den Unternehmenspartnern und den wissenschaftlichen Partnern an innovativen Entwicklungen und den dazu notwendigen Grundlagen.

Erfolge

Das MCL wurde 1999 als „Werkstoffkompetenzzentrum Leoben“, mit der Zielsetzung gegründet, das materialwissenschaftliche Know-how der Eigentümer und Forschungspartner anwendungsorientiert zu bündeln und der Industrie und Wirtschaft über gemeinsame Forschungs- und Entwicklungsprojekten zur Verfügung zu stellen.

Das MCL kann dabei mit seinen Partner auf wesentliche Erfolge blicken:

Kplus-Zentrum

Von 1999 bis 2007 wurden mit Kplus-Projekten die Arbeitsgebiete Grundlagen und Methoden, Modellierung und Simulation, Pulvertechnik, Funktions- und nanostrukturierte Werkstoffe, Fügetechnik und Oberflächentechnik aufgebaut und ein Projektvolumen von ca. € 33 Mio. € umgesetzt.

COMET K2 Zentrum MPPE - Phase I

MCL und seine Unternehmens- und Forschungspartner haben in der ersten COMET Ausschreibung den Zuschlag für eines von drei K2-Zentren österreichweit erhalten. Das COMET K2 Zentrum MPPE zielt auf eine verstärkte internationale Ausrichtung ab und verfügt über ein Forschungsvolumen von 53 Mio. EURO im Zeitraum von 2008 bis 2012 (Verlängerungsmöglichkeit bis 2017).

COMET K2 Zentrum MPPE - Phase II

Das Forschungsprogramm „MPPE – Integrierte Werkstoff-, Prozess und Produktentwicklung“ wurde für die zweite Phase von 2013 bis 2017 mit einem Projektvolumen von € 59,5 Mio. und einer Förderquote von 55% verlängert.

Die Zielsetzung besteht darin, mittels Innovationen die Unternehmen in Ihrer Wettbewerbsfähigkeit zu unterstützen. Werkstoffe im Bereich Stahl, Werkzeugstahl, Nichteisenmetalle, Keramik sowie Feuerfestmaterialien und Werkstoffen der Elektronik sowie zugehörige Herstellverfahren sind Querschnittsthemen für einen großen und relevanten Wirtschaftsbereich. 

MCL Laboratorien und Simulationsbereich  

Das MCL verfügt über moderne Laboratorien für Struktur- und Gefügeuntersuchungen, mechanische Prüfung, chemische und physikalische Prüfung sowie Oberflächen- und Wärmebehandlung, deren Leistungen den Unternehmenspartnern und wissenschaftlichen Partner angeboten werden.

Der Simulationsbereich konzentriert sich unter anderem auf Finite Elemente Analysen mit nichtlinearem elastisch-(visko)plastischem Materialverhalten bei zyklischer Belastung, auf bruchmechanische Analysen, auf die Modellierung von Kontaktschädigung und auf die Simulation wichtiger Fertigungsprozesse.

Wissenschaftliche Arbeit  

Durch die Forschungsprojekte konnten gemeinsam mit den Forschungspartnern Grundlagen für die Entwicklung neuer Werkstoffe, verbesserter Fertigungsprozesse und neuer Bauteile entwickelt werden. Die Ergebnisse der Forschungstätigkeit der letzten zehn Jahre wurden in ca. 1.550 Publikationen und Konferenzbeiträgen, ca. 110 Diplomarbeiten und ca. 80 Dissertationen publiziert.

Prozess- u. Produktinnovationen 

Durch die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten ist es unseren Unternehmenspartnern gelungen, wesentliche Produkt- und Verfahrensinnovationen in den Bereichen Metallproduktion, Werkstoffverarbeitung, Werkzeugtechnik, Beschichtungstechnik und elektrische/elektromechanische Komponenten zu erzielen und technologisch eine international führende Position zu erreichen.

Eigentümer

Das MCL wurde am 23. September 1999 als Gesellschaft mit beschränkter Haftung gegründet. Von Anfang an etablierte es sich als kompetenter Partner der Industrie als Werkstoff- und Oberflächenkompetenzzentrum.

Gesellschafter

Montanuniversität LeobenMontanuniversität Leoben - 47,5 %
Österreichische Akademie der WissenschaftenÖsterreichische Akademie der Wissenschaften - 12,5 %
Joanneum Research Forschungsgesellschaft mbHJoanneum Research Forschungsgesellschaft mbH - 17,5 %
Stadtgemeinde LeobenStadtgemeinde Leoben - 15,0 %
Technische Universität WienTechnische Universität Wien - 5,0 %
Technische Universität GrazTechnische Universität Graz - 2,5 %

Gesellschaftsorgane

Aufsichtsrat:

Der Aufsichtsrat übernimmt die im GmbH-Gesetz vorgesehenen Aufgaben und ist zusätzlich für die Genehmigung des Budgets und der Mittel- und Langfriststrategie verantwortlich.

ISAB – International Scientific Advisory Board:

Das ISAB ist das international besetzte Board, dass bei der wissenschaftlichen Ausrichtung des Forschungsprogrammes unterstützt.

Im ISAB sind internationale Vertreter aus Wissenschaft und Industrie vertreten. Das Gremium tagt einmal pro Jahr.

COMET K2-Programmkomitee:

Das COMET K2-Programmkomitee überprüft und begutachtet die neuen Projekte für das Forschungsprogramm.

Das Programmkomitee ist dem kooperativen Charakter des MCL entsprechend in jeweils gleicher Zahl mit Vertretern der Unternehmenspartner und der Forschungsinstitute besetzt.

Fördergeber

Im COMET K2 Zentrum für „Integrierte Werkstoff-, Prozess- und Produktentwicklung“ („Integrated Research in Materials, Processes and Product-Engineering (MPPE)“) werden Forschungsprojekte mit einem Projektvolumen von 59,5 Mio. € im Zeitraum 2013 bis 2017 durchgeführt.

Das Gesamtprojektvolumen wird dabei wie folgt gefördert:

Diagramm der Förderungs- und Finanzierungsaufteilung
Aufteilung der Förderunge & Finanzierung

Strategische Projekte mit ausgeprägtem Grundlagencharakter werden dabei zu 95% durch FFG/SFG gefördert und zu 5% durch die teilnehmenden wissenschaftlichen Partner mitfinanziert.

Die Unternehmensprojekte werden durch die Unternehmenspartner mit mindestens 57,5% finanziert.

Der österreichischen Bundesregierung (insbesondere dem Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie und dem Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend) vertreten durch die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft mbH (FFG), dem Land Steiermark vertreten durch die Steirische Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH (SFG) sowie dem Land Tirol vertreten durch die Standortagentur Tirol wird für die Förderung herzlich gedankt.

Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft (FFG)Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft (FFG)
Land Steiermark, Referat Wirtschaft und InnovationLand Steiermark, Referat Wirtschaft und Innovation
Steirische Forschungs- und Entwicklungsförderungsges.m.b.H (SFG)Steirische Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH (SFG)
Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend (BMWFJ)Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend (BMWFJ)
Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT)Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT)
Standortagentur TirolStandortagentur Tirol
Geschäftsbericht 2011